Fachkräfte im (sozial-) pädagogischen Umfeld arbeiten alltäglich mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und gehen mit deren kreativen Umgehensweisen und individuellen Überlebensstrategien um.
Die Traumapädagogik übersetzt die Erkenntnisse der Psychotraumatologie und Neurobiologie auf die pädagogische und beratende Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Lebensumfeld.
Die Traumapädagogik weckt Verständnis für die besondere Entwicklung eines Kindes unter traumatischen Bedingungen und schaut auf die (Wieder-) Herstellung der eigenen Handlungskompetenzen. Im Fokus steht die Pädagogik des sicheren Ortes, die diesen Kindern einen geschützten Rahmen bietet. Neben dem Blick auf das Kind geht es um die eigene professionelle Rolle und Selbstreflexion der persönlichen Risiken und Ressourcen, um Überforderungssituationen selbstschützend und wirksam begegnen zu können. Ein weiterer Bereich beschäftigt sich mit Traumanetzen und -dynamiken, bezogen auf die verschiedenen Systeme der Familie und der Organisation.
